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29.07.2026
15:00 Uhr
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Samsung und SK Hynix investieren zusammen über eine Billion US-Dollar in neue Fabs. Silicon Motion startet die Entwicklung von SSD-Controllern für PCIe 7.0.

Die gute Nachricht zuerst: Der Preisanstieg bei SSDs könnte demnächst eine Pause einlegen. Zwar sollen die Flash-Vertragspreise laut ADATA-Chef Li-Pai Chen im dritten Quartal 2026 um 35 bis 40 Prozent steigen, doch die Analysten des Marktforschungsunternehmens TrendForce erwarten im kommenden Jahr einen Halt. Zwei Entwicklungen sollen ausreichen, um die Nachfrage bedienen zu können: Speicherhersteller produzieren mehr NAND-Flash und Endkunden kaufen deutlich weniger Geräte mit NAND-Flash.
TrendForce schätzt, dass die Preise 2026 weiter steigen, weil vier bis fünf Prozent weniger NAND-Flash produziert werden kann, als benötigt wird. Die sinkende Nachfrage von Endkunden durch hohe Preise ist dabei schon eingerechnet. In der zweiten Jahreshälfte 2027 sollen dann wieder genug Chips vorhanden sein, um die weltweite Nachfrage bedienen zu können.
Stärkere Preissenkungen sind jedoch auch im kommenden Jahr nicht zu erwarten, denn diese Rechnung geht nur durch das gesunkene Kaufinteresse der Konsumenten auf. TrendForce stimmt mit anderen Prognosen überein, dass die Smartphoneverkäufe 2026 um 15 bis 20 Prozent fallen könnten. Bei Notebooks sollen es rund zehn Prozent sein, berichtete auch schon Gartner. 2027 wird ein weiterer leichter Rückgang erwartet.